Bild links
zeigt den Stechrüssel der Zecke von vorne oben mit den seitlich versetzen Widerhaken am Rand und der Saugrinne.
Darüber befinden sich die beiden skalpellartigen Schlitz- und Grabwerkzeuge (Cheliceren).
Bild in der Mitte
zeigt den Stechrüssel von unten mit den gewindeartig angeordneten Widerhaken von oben nach unten größer werdend.
Die roten Linien zeigen den diagonale Verlauf in der Anordnung der Widerhaken leicht gebogen nach außen zu beiden Seiten.
(2-Wege-gewindstrukturen)
Bild rechts
zeigt die naturnahe Nachbildung des Stechrüssels mit den nachgebildeten 2-Wege-Gewindestrukturen.
Diese Anordnung ist bei jeder Zecke der Art Ixodes Ricinus (Holzbock) ab dem Nymphenstadium gleich und sorgt dafür, dass sich der Stechrüssel trotz Widerhaken bei jeder Drehbewegung immer weiter
aus der Stichstelle löst.
Um das neu erforschte rotierende Loslassverhalten der Zecken bei der infektionsarmen und vollständigen Zeckenentfernung künstlich zu imitieren, muss man die Zecke etwa 3x360 Grad LANGSAM,
KONTINUIERLICH und OHNE jeglichen Druck/Quetschung in eine Richtung DREHEN. (Siehe Zeckendreher)